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Bauhuis
seit 1896
Auf der linken Seite, mit dem kleinen Türmchen, sehen sie das ehemalige Geschäftshaus vor dem Krieg.
Unsere Historie
Im Jahre 1894 kam der damals 26- jährige Uhrmachermeister und Optiker August Bauhuis nach Lehr- und Wanderjahren, die ihn u. a. nach Kevelaer und Düsseldorf geführt hatten, in unsere Stadt. In der Nordstraße richtete er sich anfangs ein, bis er nach kurzer Zeit das Eckgrundstück Kirchstraße-Brückenstraße erwarb und auf dieser Stelle das bekannte eigene Haus baute, das für viele alte Bocholter noch heute unzertrennlich mit dem Bild unserer Stadt von der Jahrhundertwende bis zum Bombenangriff des Jahres 1945 verbunden ist.
1927 schied nach einem unermüdlichen und erfolgreichen Schaffen August Bauhuis aus dem Leben.
Seine Witwe und Kinder betreuten sein Werk, bis 1936 auch Mutter Bauhuis Pflichten und Verantwortung allein in die Hände der jungen Leute legte.
Der 22. März 1945 brachte der Firma Bauhuis durch völlige Zerstörung des Besitzes einen Schicksalsschlag, der das Ende dieses geschätzten Hauses zu bedeuten schien.
Aber hier bewährte sich im Einzelfalle der Lebenswille, der Mut und die persönliche Tüchtigkeit, die alle jene Bürger unserer Stadt auszeichneten, die nach der Katastrophe von 1945 sofort begannen, aus dem Meer der Trümmer ein neues Bocholt zu schaffen.
Nach erster Wiedereröffung am 8. Dezember 1947 steht heute das neue Haus Bauhuis als ein markantes und schmuckes Gebäude an alter Stelle, auf Betonpfeilern gebaut, im jetzt verschütteten Flußbett der alten Binnen-Aa am Anfang der Kirchstraße.
Bis 1959 war das Geschäftlokal geteilt.
In der linken Hälfte hatte Frau Kock ihren Hutladen.
Es folgte Ende der 50er eine große Umgestaltung der unteren Röumlichkeiten, wobei der Verkaufsraum und die Werkstatt erneuert wurden.
1970 übernahm Fritz und Josefa Ottman das bekannte Uhren und Schmuckgeschäft.
Fritz Ottman arbeitete bis zur Prüfung zum Uhrmachermeister einige Jahre im Hause Bauhuis.
Am 2. Aril 1958 eröffnete er auf der Dinxperloerstaße eine Spezial-Uhr-Reparaturwerkstatt.
Im Oktober gleichen Jahres, folgte die Eröffnung des eigenen Schmuck und Uhrengeschäftes in der Nordstraße.
1977 modernisierten Familie Ottmann die Geschäfträume.
Die Fassade wurde neu gestaltet und die Ladeneingangstür nach rechts gelegt.
Auch die Verkaufsräume wurden zeitgemäß modernisiert.
2000 wurde das Traditionsgeschäft von Jürgen Flaßwinkel übernommen.
Dieser führte zuvor in 2. Generation das Schmuck und Uhrengeschäft Flaßwinkel an der Dinxperloerstraße, welches er Anfang der 70er Jahre von seinem Onkel Leo übernommen hatte.
Seit 2008 führt Uhrmachermeister Kay Flaßwinkel zusammen mit seiner Frau Silke das Schmuckgeschäft am St.-Georg-Platz 25.
Bereits seit fast 20 Jahren sind sie Ansprechpartner wenn es um Uhren, Schmuck und Trauringe geht.
Die große Leidenschaft liegt im Verkauf und Service.
Inzwischen wurden der Verkaufsraum stetig modernisiert und die Werkstatt erweitert.
Inzwischen ist auch Ihr ältester Sohn Lukas, Teil des Bauhuis-Team.
Lukas absolvierte nach der Schule eine Ausbildung zum Goldschmied.
Im Anschluß folgte die Ausbildung zum Uhrmacher.
Seit Oktober 2025 ist er Goldschmiedemeister.
Wir sind stolz, dass unsere Tradition fortgesetzt wird.
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